Reststoffe mit Zinkgehalten bis zu 10 %, die die DK verwertet, können in Hochöfen integrierter Hüttenwerke meist nicht verarbeitet werden. Der DK ist es in langjähriger Entwicklungsarbeit gelungen, ihren Hochofenprozess so zu optimieren, dass heute bewusst zinkhaltige Reststoffe problemlos eingesetzt werden können: Die Abluft aus dem Hochofen – das Gichtgas – enthält Staub und wird in Trocken- und Nassreinigungsstufen gereinigt. Das dabei erzeugte hochreine Zinkkonzentrat mit Zinkgehalten von 65-68 % ist ein wertvolles Nebenprodukt und wird an Zinkhütten verkauft. Das gereinigte Gichtgas wird im eigenen Kraftwerk verstromt und für das vorwärmen der in den Hochofen eingeblasenen Luft verwendet.

