Die DK verfügt über eine Sinteranlage, die zusammen mit der modernen Abgasreinigungsanlage zu den saubersten der Welt gehört. Hier werden die angelieferten Reststoffe so aufbereitet, dass sie im Hochofen zu Roheisen geschmolzen und zu Masseln gegossen werden können.
Die Zusammensetzung und Konsistenz der eisenhaltigen Reststoffe ist sehr unterschiedlich. Das macht eine regelmäßige Beprobung der Lieferungen notwendig.
In Abhängigkeit von dem analysierten Ausgangsmaterial und im Hinblick auf das gewünschte Roheisen werden diverse Zuschläge wie Koksgrus usw. zugegeben.
Anschließend kommt die Mischung auf ein kontinuierlich umlaufendes Sinterband.
Im Verlauf des Sinterprozesses durchwandert eine schmale ca. 1450°C heiße Temperaturzone vertikal die etwa 35 cm dicke Rohstoffschicht, während sich das Sinterband horizontal in Richtung Abwurf bewegt.
Nach passieren der Hochtemperaturzone verkleben die Eisenoxidpartikel durch die wieder erstarrende Schlackenphase. Aus der anfänglich erdartigen Rohstoffschicht ist ein steinartiges poröses Material geworden, das im Hochofen verarbeitet werden kann.
