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und Roheisen GmbH, Duisburg.
Probenvorbereitung
Um die Zusammensetzung der Reststoff-, Rohstoff-, Sinter-, Schlacken und Gichtstaubproben genauestens analysieren zu können, werden sie getrocknet, gemahlen und nach Zugabe eines Bindemittels unter großem Druck zu einer Tablette gepresst.
Labor
Das Labor ist im gesamten DK-Prozess von zentraler Bedeutung und erfüllt zwei entscheidende Aufgaben.
Die Erstellung von Analysen dient der lückenlosen Überwachung des DK-Prozesses vom Reststoff bis zum fertigen Produkt, um bestmögliches Roheisen herstellen zu können.
Die Analytik im Bereich Umweltschutz sichert das Ziel, durch regelmäßige Selbstkontrolle bestehende Auflagen sicher einzuhalten.
Da der DK-Prozess rund um die Uhr läuft, muss auch das Labor ständig mit gut ausgebildetem Personal besetzt sein.
Hier landen die Proben für die Produktionsüberwachung per Rohrpost und werden nach der Analyse in das vernetze EDV-System eingegeben. Da die Analyseergebnisse so schnellstmöglich an die einzelnen Bereiche des DK-Prozesses (z.B. Sinteranlage, Hochofen) übertragen werden, kann der Absender den jeweiligen Teilprozess optimal steuern.
Probenvorbereitung
Um die Zusammensetzung der Reststoff-, Rohstoff-, Sinter-, Schlacken und Gichtstaubproben genauestens analysieren zu können, werden sie getrocknet, gemahlen und nach Zugabe eines Bindemittels unter großem Druck zu einer Tablette gepresst.
Röntgenspektralanalyse
Die vorbereiteten Proben werden mit einem Röntgenfluoreszenz-Spektrometer innerhalb kürzester Zeit je nach Anforderung quantitativ und/oder halbquantitativ analysiert.
Probeentnahme am Hochofen
Beim Hochofenabstich wird aus jeder Roheisenpfanne mit 25 t Inhalt eine Probe gezogen und zur Analyse ins Labor geschickt.
Umschmelzofen
Bevor die Roheisenprobe analysiert werden kann, muss sie in einem Induktionsofen unter Schutzgas umgeschmolzen werden.
Roheisenanalyse
An einem Funkenemissions-Spektrometer wird mit einem Lichtbogen Material aus der Oberfläche der Probe verdampft. Mit Hilfe eines optischen Systems wird daraus die Zusammensetzung der Roheisenprobe ermittelt.
Rückverfolgung
Die Roheisenproben werden mit Ofen-, Abstich- und Pfannennummer gekennzeichnet. So kann jede Probe sicher zurückverfolgt werden. Natürlich liefert die DK auf Wunsch ihren Kunden ein Analysezertifikat mit.
Besondere Probearten
Wässrige Proben oder auch Proben, die sich mit den zuvor genannten Geräten nicht analysieren lassen, werden im Labor z.B. mit Hilfe von Säuren in eine lösliche Form überführt.
In flüssiger Form
Die jetzt flüssig vorliegende Probe wird mit Hilfe eines Atomabsorptions-Spektrometers analysiert oder nach klassischen Analysevorschriften weiterbehandelt.
Datenbank
Die Daten und Ergebnisse der einzelnen Analysen werden in Datenbanksysteme eingegeben und stehen so für weitere Auswertungen zur Verfügung. Für den Fall weiterer Analysen werden die Proben über einen definierten Zeitraum aufbewahrt.