Die DK verfügt über zwei Hochöfen mit Arbeitsvolumina von 580 m³ bzw. 460 m³. Allerdings ist meist nur ein Hochofen in Betrieb, der zweite steht als Reserveaggregat bereit.
Der Hochofen wird von oben vollautomatisch chargenweise mit Sinter, Zuschlägen und Koks befüllt. Im unteren Teil wird je nach Ofen über 12 bzw. 9 Blasformen mit Sauerstoff angereicherte, etwa 1000 °C heiße Luft eingeblasen, durch die der Koks vor den Blasformen zu CO verbrennt. Die im Sinter enthaltenen Eisenoxide (Fe2O3, Fe3O4) werden im Hochofen indirekt durch das entstehende CO bzw. direkt durch den Kohlenstoff im Koks stufenweise reduziert. So sammelt sich am Ende dieses Prozesses flüssiges Roheisen gemeinsam mit der flüssigen Schlacke im Herd des Hochofens an.

